Feuerwehr - Stark für dich.

Mit der Kampagne für uniformierte Einsatzkräfte möchte das Bundesministerium des Innern den Respekt gegenüber denen stärken, die tagtäglich ihren Kopf für uns hinhalten.

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz für jeden von uns - und doch werden sie mitunter an ihrer Arbeit gehindert, beleidigt oder angegriffen.

Es ist Paradox. Allgemein werden Feuerwehrkräfte hoch angesehen, und die meisten Bürgerinnen und Bürger vertrauen ihnen. Für viele ist es ein Kindheitstraum, bei der Polizei oder der Feuerwehr zu arbeiten. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Teile der Bevölkerung den Rettungskräften im Alltag keinen Respekt entgegenbringen, sie an ihrer Arbeit hindern oder sogar Gewalt gegen sie anwenden. Für den Rettungsdienst, die Feuerwehr aber auch die Polizei gehören Pöbeleien, Beschimpfungen aber auch Bedrohungen und körperliche Übergriffe mittlerweile zum Berufsalltag.

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Ausübung unserer Freiheitsrechte ist es jedoch essentiell, dass die Bürgerinnen und Bürger darauf vertrauen können,
• dass sie sicher in Deutschland leben können,
• dass ihnen in Not geholfen wird und
• dass der Staat sie erforderlichenfalls unter Ausübung seines Gewaltmonopols vor rechtswidrigen Eingriffen schützt.


Stark für dich - egal, woher du kommst

Unsere Polizei- und Rettungskräfte stehen mit ihrem Handeln dafür ein, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Sie handeln verlässlich und rechtsstaatlich und verdienen dafür Vertrauen. Im Sinne des Grundgesetzes sorgen sie zum Schutz der Würde des Menschen, seiner Freiheit und Unversehrtheit für Sicherheit und Ordnung.

Sie helfen, sie schlichten und sie schützen uns. Dabei ist es ihnen egal, wer man ist, woher man kommt oder was man denkt. Das macht ihre Aufgabe so wichtig und wertvoll für die Gesellschaft.
"Wir möchten mit der Kampagne das gesellschaftliche Klima gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften verbessern und den Respekt und die Anerkennung stärken."

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière