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Folgende Berichte über größere
Einsätze unserer Abteilung haben wir bis jetzt
für Sie gesammelt:
"Emma" hält
Einsatzkräfte auf Trab
Sonntag, 2. März 2008;
18.00 Uhr;
Stadtgebiet München
Auch am heutigen Sonntag
sorgten Ausläufer des Orkantiefs "Emma" für reichlich
Arbeit bei den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und
Freiwilligen Feuerwehr München.
Allein heute waren bisher knapp 100 Einsätze
abzuarbeiten.
Wie schon am Vortag galt es umgestürzte Bäume,
beschädigte Dächer und etliche Baugerüste zu sichern.
Seit Samstag Morgen disponierten die Mitarbeiter der
Integrierten Leitstelle München mittlerweile etwa 500
Einsätze, die auf den Sturm zurückzuführen sind.
Bemerkenswert war heute ein ungefähr 200m² großes
Blechdach und zwei Lichtkuppeln aus Plexiglas im Bereich
der Ausstellungsräume des Deutschen Museums, die sich
gelöst hatten. Feuerwehrkräfte reparierten das Dach und
die Kuppeln mit viel handwerklichem Geschick und
Drahtschlingen provisorisch.
Im Bereich des
Max-Weber-Platzes drohte ein zwölf Meter hohes Baugerüst
auf die Ismaninger Straße zu stürzen und musste von der
Feuerwehr demontiert werden.
Da sowohl geparkte Pkws, als auch die Oberleitung der
Straßenbahn gefährdet waren, musste das Gerüst in
zweistündiger Arbeit komplett demontiert wird.
Auf einer Baustelle in der
Marlene-Dietrich-Straße drohte ein aus der Verankerung
gelöstes Bauaußengerüst aus dem fünften Obergeschoss
abzustürzen. Da der starke Wind den Einsatz des
Feuerwehrkrans verhinderte, musste das circa 250kg
schwere Gerüstteil mit einer Winde abgelassen werden.
Ein an die Baustelle unmittelbar angrenzender Spielplatz
musste vorsorglich für den Zeitraum der zweistündigen
Arbeiten geräumt werden.
Bilanz zum Sturmtief
"Emma"
Sonntag, 02. März 2008; 10:00 Uhr; Stadtgebiet
Bis zum gegenwärtigen
Zeitpunkt wurden rund 450, durch das Orkantief "Emma"
bedingte Einsätze von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger
Feuerwehr und dem THW abgearbeitet. Besonders
bemerkenswerte Ereignisse waren ein aus der Fassade der
Fünf Höfe gerissenes 10m² großes Werbebanner.
Der mit zwei Metallrohren befestigte Banner wurde durch
den starken Wind samt Verankerung aus der Fassade gelöst
und traf eine circa 60-jährige Passantin an der Stirn.
Die Dame wurde von Einsatzkräften der Münchner Feuerwehr
erstversorgt und mit schweren Schädelverletzungen in
eine Münchner Klinik gebracht.
Des Weiteren fuhr das Sturmtief "Emma" in die Dachhaut
des Nationaltheaters und klappte diese auf eine Fläche
von circa 200 m² zurück. Einsatzkräfte der
Höhenrettungsgruppe trennten die zurück geklappte
Kupferdachhaut mir Trennschleifern ab und zerkleinerten
diese so, dass man die Einzelteile durch eine Dachluke
ins Innere des Theaters bringen konnte.
Die Ränder der
verbliebenen Dachhaut befestigten sie mit Holzlatten an
der Unterkonstruktion des Daches. Die am Abend
aufgeführte Vorstellung "Der Sturm" im Nationaltheater
konnte ohne Beeinträchtigungen stattfinden.
Der Großteil der Arbeiten für die Einsatzkräfte bestand
aus dem Beseitigen entwurzelter Bäume, herab fallende
Dachziegel und Dachteile, umgestürzten Bauzäunen und dem
Sichern von einsturzgefährdeten Baugerüsten.
Für den Zeitraum mehrerer
Stunden wurde das Personal der Integrierten Leitstelle
aufgestockt, um die zahlreichen Notrufe aufzunehmen und
zeitnah zu disponieren.
Insgesamt waren ca. 600
Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger
Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz, um die
Schäden von "Emma" zu beseitigen.

Zwischenbilanz zum Sturmtief "Emma"
Samstag; 1. März 2008; 2:53 Uhr; Stadtgebiet
Seit den Nachtstunden musste die Münchner Feuerwehr zu 125 orkanbedingten
Einsätzen ausrücken. Hauptsächlich handelt es sich
hierbei um umgestürzte Bauzäune, entwurzelte Bäume,
Verkehrsschilder oder Dachziegel die herunterzufallen
drohen. Die bisher bemerkenswertesten Ereignisse:
Ein Baugerüst an einem
zweistöckigen Wohnhaus in der Fasangartenstraße das vom
Sturm teilweise zum Einsturz gebracht wurde. Von den
Einsatzkräften wurde das Gerüst mit Seilen gesichert.
Mit Hilfe der Drehleiter und
der Hubrettungsbühne ist das Gerüst demontiert worden.
In Moosach deckte "Emma" ca. 200 qm einer Sporthalle ab.
Die noch verbliebenen Dachplatten werden zur Zeit von
den Einsatzkräften, unterstützt durch die
Höhenrettungsgruppe, mit Kanthölzern gesichert.

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